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Museumszug
ET/EM 171 082 |
Der Museumszug
der Reihe ET/EM 171 gehört zur Bauart der ersten Generation
Hamburger
Gleichstromzüge, welche ab 1940 schrittweise bis 1955 den Betrieb
mit
den alten Wechselstromzügen ersetzten und weitere dampfbetriebene
Vorortstrecken an das elektrische Schnellbahnnetz anschlossen.
Insgesamt
73 Züge der Reihe ET/EM 171 wurden von 1939 bis 1958 gebaut, die
letzten Züge blieben noch bis Oktober 2001 im Linieneinsatz, ehe
sie
durch die Neubaufahrzeuge der Reihe 474/874 ersetzt werden konnten.
Die Ausstattung des
Museumszuges
Der
seit 2007 von der S-Bahn Hamburg GmbH betriebsfähig vorgehaltene
Zug
ET/EM 171 082 wurde seit 1999 schrittweise aufwendig restauriert und
liebevoll neu aufgebaut. Ein Triebwagen besitzt die Innenausstattung,
wie sie 1940 bei der Inbetriebnahme der Züge vorhanden war – Holzlattensitzbänke
in der damaligen 3. Klasse. An die damaligen Verhältnisse erinnern
die
Halterungen für die Verdunkelungsrollos. Der zweite
Triebwagen entspricht der Nachkriegsserie dieser Bauart und
verfügt
über die typischen blauen Sitzpolster, wie sie bis zuletzt im
Einsatz
waren.
Beide
Triebwagen sind mit Eichenholzfurnier verkleidet, welches bis in die
1960er Jahre üblich war. Die letzten Triebwagen mit
durchgängig Holzlattensitzbänken waren übrigens noch bis
August 2000 in
Hamburg im alltäglichen Einsatz!
Der Mittelwagen ist – wie bei Hamburgs
S-Bahn noch bis November 2000 üblich gewesen – erstklassig und
entsprechend komfortabel ausgestattet. Die Wände sind
mit dunklem Birnbaumfurnier verkleidet, die Sitze mit
grauen
Dralon-Bezügen bezogen. Die Fensterplätze verfügen
über gepolsterte Armlehnen, und
im Raucherabteil sind Fensterbänke mit Aschern vorhanden.
Außerdem sind an den Wagenenden Nachbildungen der
ursprünglichen Intarsien vorhanden. Die
Beleuchtungsanlage durch
Glühlampen hat in allen Wagen ihre Opalglaskuppeln zurück
erhalten.

Rund um den Zug
Maximal 180 Reisende in drei Wagen kann der Museumszug aufnehmen. Alle
Wagen sind jeweils in Wagenmitte durch eine Wand getrennt, die in den
Triebwagen durch eine Tür passierbar ist. Befahrbar ist das
gesamte
Gleichstromnetz der S-Bahn.
Bei
Sonderfahrten können die Triebwagen nach Ihren
Wünschen bewirtschaftet werden, unsere Gastronomie
bieten wir gerne auch am Platz an.
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